Gesünder süßen mit Stevia? 1

Gesünder süßen mit Stevia?

300-mal so süss wie Zucker, natürlicher Geschmack, verursacht kein Karies und macht nicht dick – mit diesen und vielen weiteren Versprechen lockt der neue Süssstoff Stevia, der seit Dezember 2011 endlich auch in der Europäischen Union zugelassen ist. Doch wie gut ist die Wunderpflanze wirklich?

Stevia wird aus den Blättern der Pflanze „Stevia rebaudiana“ gewonnen, die besser unter den Namen Honigkraut oder Südkraut bekannt ist. Sie stammt aus Südamerika, wo sie seit Ende der 70er-Jahre in Plantagen angebaut wird. Honigkraut selbst süsst 30 Mal stärker als gewöhnlicher Zucker. Wird die Pflanze jedoch industriell konzentriert, kann sie sogar die 300-fache Süsskraft erzielen.

Stevia rebaudiana flowers

Verfechter von Stevia kämpften bereits Jahre vor der offiziellen Zulassung für den Vertrieb des Süssungsmittels in Europa. Es dauerte jedoch über 20 Monate, bis Ernährungswissenschaftler Stevia ausreichend auf potenzielle Nebenwirkungen und den Grad der Süsse untersucht hatten. Erst dann gaben sie dem südamerikanischen Kraut, genauer den daraus gewonnenen Stevioglycosiden, grünes Licht. Innerhalb kürzester Zeit etablierte sich Stevia in der europäischen Lebensmittelindustrie und wurde von einem Grossteil der Konsumenten sehr positiv aufgenommen.

Da Stevia mit Hilfe eines chemischen Verfahrens aus dem Honigkraut gewonnen wird, darf es allerdings nicht als „natürliches Süssungsmittel“ bezeichnet werden. Verbraucherschützer kritisieren daher immer wieder die Hersteller, die Stevia durch das Abbilden der grünen Blätter als besonders natürlich bewerben.

Das Süssungsmittel ist bereits in vielen Lebensmitteln enthalten

Aktuell kommt der Süssstoff bereits in kalorienarmen Softdrinks, Joghurts und Süssigkeiten sowie Chips, Müsli, Fischkonserven, Marmelade, Suppe und Brühe zum Einsatz. Stevia als Zuckerersatz wird auf Lebensmittelverpackungen mit der E-Nummer E 960 ausgewiesen. Das lange im Internet kursierende Gerücht, Stevia mache impotent, konnte von Wissenschaftlern vollständig widerlegt werden.

Das Süssungsmittel ist in jedem gut sortierten Supermarkt sowie in Drogerien und Reformhäusern erhältlich. Es lässt sich problemlos zum Kochen und Backen verwenden. Allerdings sollten die empfohlenen Mengenangaben auf der Packung unbedingt beachtet werden, da sie sich von herkömmlichem Zucker enorm unterscheiden.

Die Vor- und Nachteile von Stevia als Zuckerersatz

Tatsächlich bietet Stevia eine Reihe von Vorteilen gegenüber Zucker. Anders als dieser enthält das Süssungsmittel beispielsweise kaum Kalorien und eignet sich somit auch bestens für Diabetiker. Da übermässiger Zuckerkonsum Krankheiten wie Karies, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht verursachen kann, stellt Stevia eine gesunde Alternative für ernährungsbewusste Konsumenten dar.

Gegenüber den mit Zucker gesüssten Originalprodukten fällt das Stevia-Produkt allerdings bei vielen Konsumenten durch. Häufig schmeckt die kalorienreduzierte Variante weniger süss und hinterlässt zudem einen leicht bitteren Nachgeschmack im Mund. Einige Verbraucher berichten auch von einem stumpfen, belegten Gefühl auf der Zunge, das unmittelbar nach dem Konsum von Stevia auftritt.

Bluthochdruck und Parodontitis 2

Bluthochdruck und Parodontitis

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Hoher Blutdruck ist für viele teils sehr schwerwiegende Erkrankungen mitverantwortlich. Suchen Sie daher auf jeden Fall ihren Arzt des Vertrauens auf, falls Sie Symptome hohen Blutdrucks bemerken oder Blutdruckwerte außerhalb des Normbereichs bei sich messen. Alle Angaben auf der Website wurden mit großer Sorgfalt ermitteln, trotzdem sollten Sie im Zweifelsfall immer einen Arzt um Rat fragen und keinesfalls versuchen, das Internet zur Selbstdiagnose zu nutzen. Wer ein Blutdruckmessgerät hat, sollte regelmäßig seinen Blutdruck kontrollieren.

Risikofaktor Parodontitis bei Bluthochdruck

Neben einen erhöhten Blutdruck, dem Rauchen und ungesunder Ernährung mit zuviel Fett und Kohlehydraten gibt es noch einen weiteren Faktor mit Einfluss auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf, der weniger bekannt aber ganz entscheidend ist: Entzündungsherde im Körper, oft in Form von Zahnfleischentzündungen.

Es klingt im ersten Moment unglaublich, aber die Fakten sprechen für sich: Wer unter unbehandelter Parodontitis leidet, erhöht sein Risiko einer Herzerkrankung oder eines Schlaganfalls auf das Doppelte. In Kombination mit hohem Blutdruck besonders schlecht, denn einzelne Risikofaktoren wirken kumulativ, alle zusammen erhöhen das Risiko stärker als die Summe der einzelnen Faktoren. Auch die Gefahr an Diabetes zu erkranken, erhöht sich um ein Vielfaches.

Mund und Zaehne

Wie dramatisch Parodontitis die Herzgesundheit in Mitleidenschaft ziehen kann zeigt der Fall eines Patienten aus München, für dessen Herzrythmusstörungen sich erst keine Erklärung fand, bis dann eher zufällig die richtige Diagnose gestellt wurde.

Im Sinne einer ganzheitlichen Behandlung sollte daher inbesondere bei Hypertonie versucht werden, alle Risikofaktoren möglichst zu minimieren. Dazu gehört auch der regelmäßige Zahnarztbesuch, denn Zahnfleischerkrankungen treten in der Regel nicht schlagartig auf, sondern entwickeln sich über einen längeren Zeitraum. Die Vorsorge ist denkbar einfach: Regelmäßige Termine zur Zahnreinigungkönnen hier gut vorbeugen und selbst wenn es zu spät ist. Angst muß heute wirklich niemand mehr vor dem Zahnarzt haben. Dank moderner Behandlungsmethoden und z.B. den Einsatz von Lachgas bekommt man, wenn man es denn so will, von der Behandlung kaum etwas mit.

Wer sein Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko kleine halten will, sollte die Zähne nicht vernachlässigen. Ihre Gesundheit hat mehr Einfluss auf den Körper, als man gemeinhin vermutet.

Die gesunde Wirkung von Chili

Dem scharfen Gewürz Chili und seinem Wirkstoff, dem Capsaicin, wird schon seit langer Zeit ein gesunder Einfluss auf die Gesundheit nachgesagt. Wissenschaftliche Studien belegen, dass es sich dabei nicht nur um Mutmaßungen handelt, sondern um Tatsachen. Tatsächlich ist es so, dass Chili sogar ein Multitalent ist und auf viele körperlichen Bereiche Einfluss nimmt, die im Gesamtpaket zu einem besseren Wohlbefinden und zur Linderungen von diversen Beschwerden führen.

Vorteile von Chili

Man sagt zum Beispiel von Chili, dass es uns nicht nur vor Krankheiten schützt, sondern auch für bessere Laune sorgt und sogar unterstützend bei Diäten wirkt. Dem „Scharfmacher“ Capsaicin kommt dabei eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung zu. Der Wirkstoff der Chilischote kann deshalb bei Verdauungsproblemen ebenso eingesetzt werden, wie bei Kreislaufbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Muskelschmerzen und Hautkrankheiten. Auch als natürliches Aphrodisiakum kann es zum Einsatz kommen.

Derzeit befassen sich Wissenschaftler mit dem Einsatz von Capsaicin bei Migräne, Entzündungskrankheiten, Bluthochdruck, Blasenschwäche und bei Geschwüren. Neue Forschungsergebnisse zeigen sogar das gewissen Krebszellen absterben können, durch die Einnahme von Capsaicin. Auch auf erhöhte Blutfettwerte nimmt Capsaicin enormen Einfluss. Gerade was die Krebsforschung angeht, so wurde in Studien beobachtet, das Capsaicin Krebszellen schädigt, dabei gesunde Zellen jedoch außer Acht lässt. Krebszellen der Bauchspeicheldrüse und der Lunge gelten als besonders aggressiv und reagierten in Verbindung mit Capsaicin so, dass Proteine innerhalb der Krebszellen gebunden wurden und abstarben. In Bezug auf die Krebsforschung sind dies Erkenntnisse die bahnbrechende Erfolge versprechen könnten.

Die Wirkung von Chili bzw. Capsaicin im Zusammenhang mit Herzerkrankungen wurde an Hamstern getestet. Die Tiere erhielten besonders cholesterinreiche Kost, was als Hauptursache für Herzerkrankungen bei Menschen gilt. Anschließend wurde den Hamstern Capsaicin gegeben, was direkt einen positiven Einfluss auf die Cholesterinwerte nahm. Der schädliche Cholesterinwert wurde gesenkt. Letzteres lagert sich in den Arterien ab und ist häufige Ursache für Schlaganfälle oder Herzinfarkte.

Chili regelmäßig einnehmen

Es ist somit erwiesen, dass eine regelmäßige Einnahme von Chili förderlich für die Gesundheit und das Wohlbefinden ist. Neben dem Einsatz von frischen Chilischoten können auch Chilipräparate zum Einsatz kommen, die es im Reformhaus gibt. Alternativ können Sie sich in ausgewählten Fachshops wie zum Beispiel in diesem Shop mit Chili-Produkten eindecken, die Ihnen auf dem Weg zu einer gesünderen Ernährung behilflich sind. Lassen Sie sich am besten direkt beraten und setzen Sie Chili gezielt für Ihre Gesundheit ein. Sei es um eine entzündungshemmende Wirkung zu erreichen, eine Unterstützung beim Abnehmen zu bekommen oder um einen positiven Einfluss auf den Cholesterinwert zu erzielen.

menschliche psyche

5 Dinge, welche die menschliche Psyche dringend braucht

Unser Leben steckt voller Höhe- und Tiefpunkte. Bereits von Kindestagen an wird uns beigebracht, damit klarzukommen, denn irgendwann müssen wir uns ohnehin damit abfinden, dass die Welt einen stetigen Wandel vollzieht.

Doch sind wir einmal außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt, wie einer großen Portion Stress oder auch einer ausgewachsenen Depression, so verlieren wir leicht das Ziel aus den Augen. Dazu braucht es dann Dinge, die uns daran erinnern, dass wir uns mehr auf die eigene Gesundheit kümmern sollten.

1. Das eigene Wohl zuerst

Alles andere kann warten. Und ja, damit auch die wichtige Sache, die man gerade machen wollte. Man nimmt sich einfach mal etwas Zeit nur für sich selbst, macht sich seinen Lieblingstee, schaltet die Lichterketten an und besorgt sich eine kuschelige Decke. Gab es da nicht noch dieses Buch, das man schon seit einer Ewigkeit einmal lesen wollte? Jetzt ist ein perfekter Zeitpunkt gekommen, sich wirklich mal die Zeit dafür zu nehmen.

Die ganze Welt um einen herum stoppt deshalb nicht darin, sich zu drehen. Alles, was man erledigen wollte, wird morgen immer noch da sein und dann ist immer noch Zeit, um sich damit auseinanderzusetzen. Sobald man nur auch nur ansatzweise das Bedürfnis verspürt, einfach mal Pause zu machen, sollte man dringend auf diese innere Stimme hören.

2. Weg mit toxischen Beziehung

Wer sich schwertut, mit toxischen Personen einfach abzuschließen, muss sich bloß selbst immer wieder vor Augen halten, dass es einfach nicht besser werden wird mit ihnen. Damit sind übrigens sowohl eine romantische Beziehung, als auch Freundschaften, Bekanntschaften, Zweckgemeinschaft und Familie gemeint, wenn sie der eigenen Psyche einfach nicht gut tun.

Das hat nichts damit zu tun, dass man irgendjemandem die Schuld für etwas zuweisen möchte. Keineswegs. Ein schlechtes Gewissen zu haben ist daher völlig unnötig. Vielmehr geht es hierbei darum, den Respekt vor der eigenen Person zu wahren. Denn wie sollen andere Menschen respektvoll zu einem sein, wenn man es selbst nicht tut?

3. Nicht unüberlegt auf alles einlassen

Nur man selbst entscheidet, wofür man sich wirklich Zeit nehmen möchte und welche Dinge des Lebens das auch verdient haben.

Die Menschen um uns herum glauben oft, ein selbstverständliches Anrecht darauf zu haben, von uns beachtet zu werden und unsere Zeit zu beanspruchen. Aber so ist es nicht. Wir müssen nicht alles mitmachen, schon gar nicht die Dinge, auf die wir einfach keine Lust haben.

4. Die eigene Unvollständigkeit akzeptieren

Es gibt einen schönen Spruch, den jeder von uns kennt: „Nobody is perfect!“

Umso früher wir damit beginnen, zu akzeptieren, dass wir auch mal schlechte Tage haben und wir verletzliche Individuen sind, die einfach nicht perfekt wie ein Uhrwerk auf Abruf funktionieren können, umso näher kommen wir einer glücklichen und zufriedenen Lebensweise.

5. Freizeit fest einplanen

Das klingt irgendwie amüsant und wirkt im ersten Moment auch überaus simpel, nur tut es irgendwie kaum jemand. Sich im Alltag einen fixen Zeitrahmen einzuplanen, in dem man einfach tun kann, worauf man Lust hat, um sozusagen einfach die Seele baumen zu lassen, ist wichtig! So wichtig, dass der ganze Alltagsstress ruhig einmal links liegen gelassen werden darf.

Wer sich an dieser Stelle nun kopfschüttelnd an die Stirn fasst und sich schon fragt, wie das denn gehen soll – jetzt noch ein Zeitfenster für Freizeit, wo der Tag doch schon so voll beplant ist… Nun… Hier hat man dann eigentlich schon sein Problem gefunden.

Man hat quasi die Wahl, ob man den eigenen Körper konstant unter zu viel Stress setzen möchte, was dazu führen wird, dass man mehrere Tage komplett abschalten muss, oder ob man sich regelmäßig die Zeit nimmt, um sich Entspannung zu verschaffen.

Denn Fakt ist, dass der Körper auf Stress reagieren wird. Je intensiver diese Phasen sind, umso verhängnisvoller auch dann die Phasen, in denen einfach gar nichts mehr geht.

ingwerwasser

Ingwerwasser – was genau ist das?

Ingwerwasser – was ist das?

Viele Menschen kennen Ingwer lediglich aus vielen Gerichten der asiatischen Küche, haben ihn jedoch in der eigene Küche noch nie verwendet. Dabei überzeugt die kleine Wurzel nicht nur durch ihren frisch-fruchtigen Geruch und Geschmack, sondern auch durch vielfältige positive Einflüsse auf die menschliche Gesundheit. In Asien wird Ingwer seit jeher zur Herstellung diverser Arzneimittel verwendet, insbesondere im Bereich der Naturheilkunde. Und auch in der westlichen Welt findet Ingwer immer mehr Anklang außerhalb der Küche. Ein weiterer klassischer Weg, mit Ingwer zu kochen, ist die Zubereitung von Ingwertee und Ingwerwasser. Nun mag sich mancher fragen, worin denn der Unterschied zwischen den beiden Begriffen besteht. Schließlich ist Ingwertee im Grunde genommen auch nichts anderes als Wasser mit Ingwer. Trotzdem unterscheidet man zwischen Ingwertee und Ingwerwasser, da insbesondere die Zubereitung der beiden Getränke recht unterschiedlich verläuft. Schauen wir uns die diesbezüglichen Unterschiede doch einmal etwas genauer an.

Unterschiede zwischen Ingwertee und Ingwerwasser

Der Hauptunterschied zwischen Ingwertee und Ingwerwasser besteht in der Regel darin, dass der Tee nicht aus der frischen Ingwerwurzel hergestellt wird. Für ihn werden also meist getrocknete Bestandteile der Ingwerwurzel verwendet. Ingwerwasser dagegen kann direkt aus der frischen Wurzel, zum Beispiel gerieben oder in Scheiben geschnitten, hergestellt werden. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Ingwertee immer in heißem Zustand getrunken wird, während Ingwerwasser auch kalt genossen werden kann. Damit eignet sich Ingwerwasser beispielsweise auch sehr gut als Limonadenersatz für den Sommer. Es ist die viel gesündere Alternative zu den stark gezuckerten und ungesunden Softdrinks, die man im Handel findet. Aromen, Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Unmengen von Zucker sucht man hier vergebens.gesundes Ingwerwasser

Zubereitung von Ingwerwasser

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ingwerwasser zuzubereiten. Je nach Zubereitungsart kann es entweder mild-aromatisch oder auch stark und scharf schmecken. Zudem unterscheiden sich die Zubereitungsarten hinsichtlich des Aufwands erheblich. Hier einige Beispiele:

Ingwer Wasser – die einfachste Zubereitung
In Bioläden, Apotheken und Reformhäusern gibt es Ingwertropfen zu kaufen. Diese Tropfen bestehen aus einem Auszug der Ingwerwurzel, meist wird hierfür das Ausgangsmaterial in Bio-Qualität verwendet. Es handelt sich hierbei also nicht um frischen Ingwer, sondern um einen Extrakt aus der Ingwerwurzel.
Die einfachste Zubereitung für Ingwerwasser besteht nun darin, einfach einige Tropfen – je nach gewünschtem Geschmack bzw. entsprechender Stärke – in ein Glas oder eine Kanne mit heißem Wasser zu geben. Das Ganze anschließend kurz mit einem Löffel umrühren – fertig ist das einfache Ingwerwasser!

Zubereitung von mildem Ingwerwasser

Etwas aufwändiger, aber sehr gut geeignet für ein mildes und bekömmliches Ingwerwasser ist die folgende Zubereitungsart: Ein etwa zwei Zentimeter langes Stück einer frischen Ingwerwurzel wird von seiner Rinde befreit und anschließend in kleine Scheiben geschnitten. Dann werden die Scheiben in einer Tasse oder Kanne mit kochendem Wasser übergossen. Das Ganze lassen Sie etwa 10 bis 15 Minuten ziehen und entfernen dann die Ingwerscheiben aus dem Wasser. Das so entstandene Ingwerwasser kann entweder direkt heiß oder auch abgekühlt – zum Beispiel im Sommer aus dem Kühlschrank – getrunken werden. Es schmeckt mild und erfrischend, auch Kinder mögen es meist sehr gerne.

Starkes Ingwerwasser

Die Zubereitung von starkem Ingwerwasser ähnelt der zuvor beschriebenen, allerdings wird der Ingwer hierbei nicht in Scheiben geschnitten, sondern gerieben. Somit werden die natürlichen Inhaltsstoffe des Ingwers in größerer Menge freigesetzt, z. B. entfalten die ätherischen Öle eine viel stärkere Wirkung. Das Ganze funktioniert wie folgt:

Schneiden Sie auch hier wieder von einer frischen Ingwerwurzel ein etwa zwei Zentimeter langes Stück ab. Dieses wird anschließend mit einer feinen Küchenreibe (so fein wie möglich) gerieben. Der dabei entstehende Saft sollte ebenfalls aufgefangen werden. Die geriebenen Bestandteile werden nun in ein Glas oder eine Kanne gegeben und mit heißem Wasser übergossen. Wer möchte, kann das so entstandene Ingwerwasser später abseihen, viele Menschen trinken aber auch die im Wasser enthaltenen Ingwerfasern einfach mit. So entsteht ein besonders starkes, wirksames Ingwerwasser mit intensivem Duft und Aroma. Tipp: Bei Bio-Ingwer können Sie sogar die Schale mit ins Wasser reiben, unter ihr sitzen besonders viele wertvolle Nährstoffe. Wichtig ist eben die richtige Zubereitung.

Die Wirkung von Ingwerwasser auf die Gesundheit
Je nach Zubereitungsart kann Ingwerwasser verschiedene Wirkungen entfalten. Das milde Ingwerwasser sollte etwa dreimal täglich getrunken werden, jeweils ein Glas voll. Es wirkt sich besonders sanft auf den Organismus aus, kurbelt aber trotzdem den Stoffwechsel wirksam an. Mildes Ingwerwasser unterstützt das Immunsystem und beruhigt den gesamten Magen-Darmtrakt. Es ist somit auch in gutes Mittel bei Verdauungsbeschwerden.

Wer Durchblutungsprobleme hat und/oder unter akuten Erkältungssymptomen leidet, der sollte ebenfalls regelmäßig Ingwerwasser trinken. Durch seine wertvollen Inhaltsstoffe und die vielen ätherischen Öle regt es die Durchblutung an und kann dem Ausbruch einer Erkältung entgegenwirken. Auch das starke Ingwerwasser kann mehrmals täglich in der Menge von jeweils einem Glas getrunken werden. Mit seinen intensiven Inhaltsstoffen hilft es bei akuter Übelkeit und entfaltet außerdem eine antibakterielle und antivirale Wirkung. Einer der Hauptwirkstoffe im frischen Ingwer ist das sogenannte Gingerol. Dieser Wirkstoff ist auch als „Segen für die Leber“ bekannt, er wirkt also schützend und regulierend auf die Funktion dieses Organs. Wer Probleme mit der Leber hat, auch akut beispielsweise infolge übermäßigen Alkoholgenusses, der sollte unbedingt Ingwerwasser zu sich nehmen.

Fazit: Ingwerwasser ist die ideale Ergänzung zum Ingwertee!
Während der Ingwertee wärmend und regulierend auf die Verdauung wirkt und daher von vielen Menschen insbesondere im Winter getrunken wird, bildet Ingwerwasser die ideale und gesunde Ergänzung für die wärmere Jahreszeit. So müssen Sie zu keiner Zeit im Jahr auf Ihre gesunde Dosis Ingwer verzichten!

 

ingwertee mit zitrone

Ingwertee – ein Mittel gegen Erkältung

Stoffwechsel

Ingwertee gilt gemeinhin als Waffe gegen Erkältungen, Grippe oder auch Migräne. Auch vorbeugend soll der durch Überbrühen der frisch geschälten Ingwerknolle gewonnene Tee gegen diese Erkrankungen dienlich sein. Ingwertee kurbelt allerdings auch den Stoffwechsel an und kann somit auch eine Unterstützung während einer Diät sein.

Die meisten Teesorten sind dafür bekannt, den Stoffwechsel anzuregen.Bei Ingwertee war dies bisher nicht immer so. Dabei eignet sich Ingwertee hervorragend dazu, den Stoffwechsel anzukurbeln.

Vor hunderten von Jahren erkannten die Menschen bereits, dass Inger ein echtes Anti-Aging-Mittel sein kann. Auch wenn der Begriff damals noch nicht existent war, ist Ingwer ein Antioxidans. Antioxidantien binden freie Radikale im Körper und halten die Zerstörung von Körperzellen damit auf oder schränken diese ein. Ingwer ist daher ein wahrer Jungbrunnen.

Neben der Anregung des Kreislaufs, fördert Ingwertee auch die Verdauung und fördert die Durchblutung der Haut. Interessant wird Ingwertee somit auch beim Fasten oder zum Hilfsmittel während einer Diät.

Wieviel Ingwertee sollte man maximal trinken?

Dennoch sollte der Tee nicht literweise konsumiert werden. In Maßen statt Massen ist hier das Stichwort. Ansonsten wirkt die verdauungsanregende Wirkung eventuell zu stark.

Bereits bei einer Tasse Ingwertee pro Tag wird der Kalorienverbrauch des Körpers gesteigert. Empfohlen wird es, den Tee nach der Einnahme einer Mahlzeit zu trinken, da der Stoffwechsel dann am effektivsten angeregt werden kann. Bei Bedarf kann dem Ingwertee zusätzlich auch Chili beigefügt werden, was die entschlackende Wirkung verstärken soll. Wie so oft kommt es hier allerdings auch auf den persönlichen Geschmack an.

Sinnvoll ist es aber allemal: Nicht nur das der frische Ingwer in Geschäften die asiatische oder arabische Produkte führen, gleichwohl aber auch im normalem Supermarkt, wesentlich billiger ist als die fertigen Mischungen die man sich kaufen kann. Nein, der frische Ingwertee ist auch wesentlich gesünder. Das lässt sich jedoch nicht etwa auf einen höheren Vitamingehalt zurückführen (dieser wird durch das kochende Wasser ohnehin stark gesenkt), sondern auf die wesentlich größere Menge an sekundären Pflanzenstoffen. Ätherische Öle, Gingerole und Shoagole die den Effekt des Ingwers essentiell ausmachen sind hier wesentlich stärker vorhanden. Außerdem wird von einem wesentlich aromatischerem Geschmackserlebnis bei frisch aufgesetztem Ingwertee im Vergleich zu dem Supermarkttee berichtet.

Zur Zubereitung des frischen Ingwertees werden einige Scheiben dünngeschnittenen Ingwers, beispielsweise sechs Scheiben für 2 Tassen Tee, in ein Gefäß gegeben und mit kochendem Wasser übergossen. Nach zehn bis zwanzig Minuten, je nachdem wie stark man sich den Tee wünscht, sollte man den Ingwer entfernen. Der Tee ist nun eigentlich fertig. Je nach Geschmack kann danach aber noch Zitronensaft (am Besten aus frischen Zitronen) hinzugegeben werden, genauso wie Honig zur Milderung des Geschmacks verwendet werden kann.

Zubereitung von Ingwertee

Die Zubereitung von Ingwertee ist auf viele verschiedene Weisen möglich. Je nach Rezept soll der frische Ingwer entweder mit dem Wasser zusammen gekocht werden oder lediglich mit heißem Wasser überbrüht werden. In den meisten Fällen muss der Ingwertee dann noch ziehen.

Für die Zubereitung von frischem Ingwertee wird eine je nach Rezept variierende Menge Ingwer geschält und in Scheiben geschnitten. Der Ingwer wird in möglichst viele Scheiben geschnitten um eine möglichst große Oberfläche zu bekommen. Durch diese Oberfläche kann der Ingwer seine ganzen ätherischen Öle bestmöglich freisetzen und seine Wirkung voll entfalten.

Soll der Ingwer zusammen mit dem Wasser gekocht werden, wird er nun entweder in das noch kalte oder das schon kochende Wasser gegeben. Für mindestens zehn Minuten sollte der Ingwertee nun köcheln. Danach wird das Wasser durch ein Tuch abgeseiht und in eine Kanne gegeben.

Wenn der Ingwer lediglich mit heißem Wasser übergossen und ziehen gelassen werden soll, wir der geschälte Ingwer in eine Kanne oder einen Teebeutel gegeben und mit dem kochenden Wasser übergossen. Je nach Schärfegrad des Tees soll dieser nun zehn bis zwanzig Minuten ziehen. Der Ingwer kann allerdings auch komplett in der Kanne gelassen werden, sodass sich der Geschmack über die Zeit verstärkt.

Ganz nach dem persönlichen Geschmack kann der fertige Ingwertee pur getrunken oder mit Zitronengras, Zitronen- oder Limettensaft, Honig oder Zucker gesüßt oder verfeinert werden. Auch das Mischen mit anderem Tee oder Getränken wie beispielsweise Cola oder Energydrinks ist möglich. Letzters findet vor allem in China Anwendung, wo Ingwertee beinahe jeden Tag getrunken wird.

Nun gilt es den Tee möglichst noch heiß zu genießen!