Skibrille kaufen

Wer seine Augen beim Wintersport nicht unnötig gefährden will, begibt sich ausschließlich mit einer guten Skibrille auf die Piste. Denn wer ohne Skibrille fährt, kann sich ganz schnell eine akute Horn- oder Bindehautentzündung einfangen, hinzu kommen mögliche Langzeitschäden in Form von Augenkrankheiten durch die UV Strahlung. Eine Skibrille ist also ein absolutes Muss für jeden Wintersportler.

Top Marken und Modelle

Doch was zeichnet eine wirklich gute Skibrille eigentlich aus? Die Auswahl auf dem Markt ist schließlich riesig. So gibt es Modelle, die fast das ganze Gesicht bedecken, dann wiederum findet man Skibrillen, welche aussehen wie normale Sonnenbrillen (nur mit Gummiband zur Befestigung anstatt den sonst üblichen Bügeln).

Auch gibt es die Brillenscheiben in verschiedenen Farben, welche für bestimmte Wettersituationen und Einsatzgebiete unterschiedlich gut geeignet sind. Dabei sollen natürlich auch die für Ihr Auge schädlichen UV Strahlen gefiltert werden. Zuletzt müssen die Brillenscheiben auch Sicherheit bei Unfällen oder Steinschlag bieten, hier gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Skibrillen, je nachdem welches Material verwendet wurde.

Dann soll eine Skibrille natürlich auch bequem sitzen und der Trägerin oder dem Träger einen hohen Komfort bieten, hier bietet der Markt z.B. Schaumstoff gepolsterte Modelle. Doch wie verschiedene Tests der letzten Jahre ergeben haben, enthalten diese Schaumstoffe leider häufig Giftstoffe, und sind damit teilweise als gesundheitlich bedenklich einzustufen. Auch hier muss man deshalb vermehrt aufpassen. Wie soll man da also noch den Überblick behalten? Im Folgenden liefern wir Ihnen einen Überblick, was Sie beim Kauf einer hochwertigen Skibrille unbedingt beachten sollten.

Welche Form eine gute Skibrille haben sollte

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Skibrillen, zum einen die sogennanten Ski-Googles, die einen Großteil des Gesichts bedecken, und zum anderen normale Sportsonnenbrillen. Die Antwort darauf, welche Form hier zu empfehlen ist, kann schnell gegeben werden: die Ski-Google.

Denn nur solche Modelle schützen Ihre Augen auch vor dem Fahrtwind, welcher sonst schnell zu tränenden Augen führen kann, was dann Ihre Sicht deutlich beeinträchtigt. Auch können nur Ski-Googles Sie vor den UV Strahlen schützen, die von der Seite aus Ihr Auge bedrohen. Natürlich bieten auch bei Schneestürmen oder extremer Kälte ausschließlich die Ski-Googles einen ausreichenden Schutz. Deshalb sollte man ganz klar auf ein solches Modell zurückgreifen. Zwar finden viele, dass eine Sportsonnenbrille beim Skifahren stylischer und cooler aussieht, allerdings sollte Ihnen der Schutz Ihrer Augen wichtiger sein, als ein solcher Coolness Faktor. Aber selbst wenn Ihnen Ihr schicker Auftritt am Herzen liegt können Sie beruhigt sein, denn inzwischen gibt es auch Ski-Googles, mit denen Sie auf der Piste eine wirklich gute Figur machen. Aus diesem Grund bezieht sich der weitere Teil dieses Textes ausschließlich auf die Ski-Googles.

Was Sie bei den Brillenscheiben beachten sollten

Brillengläser für Skibrillen gibt es in unterschiedlichen Tönungsgraden und in verschiedenen Farben. Manche sind sogar mit optischen Brillengläsern erhältlich, damit sie darunter Ihre normale Brille nicht mehr tragen müssen.

Besonders dunkle Scheiben können bis zu 96% des sichtbaren Lichts filtern und sind damit selbst für stärkste Sonneneinstrahlung gewappnet. Diese werden als Schönwetterscheiben bezeichnet und sind in der Farbe meist braun oder grau. Daneben gibt es die Schlechtwetterscheiben, welche für schlechte Sichtverhältnisse besser geeignet sind, da sie eine aufhellende Wirkung haben.

Sie sind meist in gelber und orangener Farbe erhältlich. Wie Sie jetzt sicher schon bemerkt haben, gibt es keine Allround Brillenscheibe, sondern diese sollte je nach Wetterlage anders gewählt werden. Damit haben wir ein ganz entscheidendes Kriterium für eine empfehlenswerte Skibrille definiert: Sie sollte über austauschbare Brillenscheiben verfügen.

Schutz vor UV Strahlung ist wichtig!

Auch sollte eine Brillenscheibe natürlich einen ausreichenden Schutz vor der UV Strahlung bieten, welche übrigens auf der Piste besonders gefährlich für Ihr Auge ist, da der Schnee bis zu 90% der im Sonnenlicht enthaltenen UV Strahlen reflektiert, unter anderem auch in Richtung Ihrer Augen.

Allerdings verfügen heutzutage im Prinzip alle Brillengläser für Skibrillen über einen guten UV Filter. Achten Sie hier einfach auf das CE Siegel sowie das Siegel UV-400 und meiden sie Billigfabrikate aus Fernost, dann sind Sie hier schon auf der sicheren Seite. Achten Sie auch darauf, dass die Scheibe eine Anti-Fog Beschichtung hat, denn damit wird das Beschlagen der Gläser wirksam verhindert, und Sie haben immer freie Sicht auf die Piste.

Doppelscheiben bieten mehr Schutz

Eine weitere Funktion einer Brillenscheibe ist der Schutz Ihres Auges bei Unfällen oder Steinschlag. Ein wichtiges Kriterium ist hier die sogenannte Doppelscheibe: Bricht die äußere Scheibe, so ist Ihr Auge durch die innere Scheibe immer noch geschützt. Übrigens hat die Doppelscheibe noch einen weiteren Vorteil: Die Gefahr des Beschlagens der Gläser wird deutlich vermindert.

Auch wichtig ist das Material aus dem die Scheiben bestehen, verwendet werden hier meist Polycarbonat oder Macrolon. Hier eine pauschale Aussage zu treffen, welches Material empfehlenswerter ist und den höheren Schutz bietet, ist unmöglich. Das hängt ganz individuell vom jeweiligen Modell ab. An dieser Stelle müssen Sie auf aktuelle Sicherheitstests, beispielsweise vom TÜV zurückgreifen. Jedoch kann man im Allgemeinen sagen, dass die Polycarbonat Scheiben schon lange verwendet werden, und sich bewährt haben. Mit diesen machen Sie deshalb wohl nicht viel falsch.
Eine Skibrille muss richtig sitzen

Eine hochwertige Skibrille muss helmtauglich sein, d.h. sie muss auch dann optimalen Halt am Kopf der Trägerin oder des Trägers bieten, wenn sie über einem Skihelm getragen wird. Damit eine Skibrille auch wirklich nicht verrutschen kann, sollte sie möglichst viele Verstellmöglichkeiten bieten, um sie optimal auf Ihre individuelle Kopfform anpassen zu können, um Ihr Gesicht möglichst dicht zu umschließen.

Nur dann ist ein optimaler Schutz vor Zugluft gewährleistet. Damit die Skibrille dicht anliegt und trotzdem bequem und komfortabel zu tragen ist, sind Polster aus weichen und elastischen Materialien nötig. Dazu werden in der Praxis meist Schaumstoffe verwendet. Hieraus ergibt sich ein weiteres Kriterium einer guten Skibrille, welches Sie unbedingt beachten sollten: Die verwendeten Schaumstoffe sollten keine polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten.

Denn Ihr Schweiß kann diese PAK aus dem Schaumstoff lösen, wodurch diese dann in Kontakt mit Ihrer Haut gelangen. Und da inzwischen wissenschaftlich erwiesen ist, dass PAK krebserzeugend, fruchtschädigend und erbgutverändernd sind, ist das natürlich keine positive Aussicht. Informieren sie sich vor dem Kauf also darüber, ob die in der Skibrille verwendeten Schaumstoffe PAK frei sind.

Möglichst großes Sichtfeld

Natürlich muss Ihnen Ihre Skibrille auch ein möglichst großes Sichtfeld bieten. Letzteres lässt sich mit einer kleinen Übung übrigens leicht testen: Setzen Sie die Brille auf und öffnen Sie die nach vorne gestreckten Arme langsam zur Seite hin. Ihre Arme sollten dabei bis hin zu einem Winkel von etwa 160 Grad vollständig sichtbar sein.

Damit Sie unter der Skibrille nicht schwitzen, und auch damit eine darunter getragene optische Brille nicht beschlagen kann, statten inzwischen einige Hersteller ihre neuen Brillengestelle mit einem eingebauten Ventilator aus. Das ist aber nur für Personen wirklich nötig, welche aufgrund Ihrer Sehstärke partout nicht auf Ihre Brille verzichten können, und in deren Sehstärke es auch keine optischen Skibrillenscheiben gibt. Denn oftmals reicht eine passive Lüftung, wie sie beispielsweise durch Lüftungsschlitze möglich ist, bereits völlig aus.

Achten Sie auf einen hochwertigen Rahmen

Damit Sie bei einem Sturz keine Kopfverletzungen erleiden müssen, sollten Sie immer darauf achten, dass Ihre Skibrille über einen stabilen, flexiblen und anpassbaren Rahmen verfügt. Außerdem darf sich die Materialbeschaffenheit des Rahmens auch bei eisiger Kälte nicht verändern, dies können inzwischen jedoch die meisten gängigen Kunststoffe leisten. Wichtig ist auch, dass sich im Augenbereich des Rahmens keine Teile aus Metall befinden, also auch keine Schrauben. Denn im Falle eines Sturzes könnte sich dadurch sonst Ihr Verletzungsrisiko deutlich erhöhen. Zuletzt muss auch der Nasensteg unbedingt aus Gummi sein, oder zumindest über eine sehr gute Polsterung verfügen.

Moderne Gimmicks in Skibrillen

Seit einigen Jahren sind auf dem Markt auch Skibrillen mit eingebautem MP3 Player erhältlich. Das ist besonders für erfahrene Skifahrer, die sich von der Hintergrundmusik und der Bedienung des Players nicht ablenken lassen, ein nettes Feature. Letztendlich ist es aber nicht mehr als eine technische Spielerei, deshalb achten Sie beim Kauf einer Skibrille primär auf sicherheitsrelevante Merkmale und lassen Sie sich von modernen Gimmicks nicht vorschnell zum Kauf eines ansonsten eher durchschnittlichen Modells überzeugen.

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